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Kurzportrait des OeLaLa e.V.  

Name: Verein zur Förderung des ökologischen Landbaus und der Landschaftspflege in Reetz e.V. (OeLaLa e.V.)

Gründung: Am 1.3.2008 von 8 Mitgliedern in Reetz. Er ist als gemeinnützig anerkannt.

Vereinsvorsitz:   Dieter Wankmüller,  Lindenplatz 1, 14827 Reetz Gemeinde Wiesenburg/Mark;        

Homepage: 
www.oelala.de   Email:  post@dieterwankmueller.de Telefon:  033849-900333

Mitglieder:   Derzeit sind wir 25 Mitglieder und ein Biobauer aus einem Nachbardorf

Treff:  Der Sitz des Vereins ist Reetz. Die Mitglieder treffen sich derzeit nach Bedarf.



Schwerpunkte: 
Die Entwicklung der Reetzer Landwirtschaft nach der Wende ist folgende: Aus der aufgelösten LPG haben sich zwei Kapitalgesellschaften gebildet, die der Landschaft um das Dorf mit ihrer Intensivnutzung den Charakter aufdrücken:  Kilometerweite sterile Maisfelder östlich bis südlich des Dorfes und riesige Getreide- und Maisflächen im Westen speisen die Milch- und Fleischproduktion. Wer diese Art Lebensmittelproduktion sieht, wird schwerlich daran teilhaben wollen. Die Nutzung des Landes eskaliert weiter durch den Bau zweier Biogasanlagen, die in 2008 in Betrieb gegangen sind.  Rückzugsgebiete für Flora und Fauna in Form von Brachland wurden inzwischen in Maisfelder umgewandelt und einem unvernünftigen agrarwirtschaftlichen Kreislauf zugeführt.
OeLaLa möchte dieser der Natur und dem Menschen unverträglichen Landwirtschaft eine ökologische Landschaftsnutzung entgegenstellen. Zu diesem Zweck hat der Verein 20 ha Ackerland am Dorfrand erworben.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Landschaftspflege um Reetz, d.h. naturtypische Biotope wiederherzustellen und zu pflegen. Eine attraktive, touristisch erschlossene Natur könnte die Zukunft von Reetz verbessern helfen.

Besonderheiten: 
Mit dem Motto "Ackerland auch in Verbraucherhand" wendet sich OeLaLa an Menschen, die mit ihrer Mitgliedschaft einen oder einen Teil eines virtuelles Hektars Land finanzieren.
Der investierte Betrag geht den Mitgliedern nicht verloren. Es ist ein zinsloses Darlehen.
Der Gewinn ergibt sich aus einer umweltfreundlichen, ökologischen Produktionsweise.
Als Verbraucher von Nahrungsmitteln können wir nur indirekt in die landwirtschaftliche Produktionsweise eingreifen. Mit diesem Modell können wir direkt und selber die Nutzung der Landschaft bestimmen. Der Konsument wird so auch Produzent und versorgt sich und den Markt mit ökologischer Nahrung.
Als Verpächter von Land  unterstützt er gleichzeitig die Existenzgründung eines Biobauern.

Pläne/Ziele:
Das vereinseigene 20ha-Ackerland soll  durch ökologische Bewirtschaftung aufgewertet werden. Das Nutzungskonzept möchte die Dorfbewohner mit einbeziehen. Das Nutzungskonzept sieht eine Randbepflanzung auf einer Länge von ca. 1000 m und das Anlegen eines Lehrpfades innerhalb des Randstreifens vor. Die innere Fläche dient dem ökologischen Landbau.  Der anliegende Sensthof dient der logistischen Unterstützung des Projektes.
OeLaLa möchte das Dorf anregen zu regelmäßigen Flurbegehungen, aus denen sich gemeinsame Aktionen zur Landschaftspflege entwickeln können.

Ausblick:
Bewerbung als Naturerlebnisraum für Schulkassen; Beitrag zur dörflichen Entwicklung in Reetz; Bereitstellung von Räumen für den sanften Tourismus in Reetz; Touristische Anbindung von Reetz an den Kultur-/Naturraum Wiesenburg; Entwicklung des Sensthofes zu einem "Ökologischen Zentrum".

Nachwuchsgewinnung:  
Für Reetz könnte dieses Projekt ein auslösender Schritt sein, um über seine Zukunft zu sprechen und den dörflichen Raum weiter zu gestalten für sich und seine Besucher.
OeLaLa bietet eine Fördermitgliedschaft von derzeit 12 € pro Jahr an für Menschen, die kein Darlehen aufbringen können oder wollen.

 

Müll-Aktionswochenende am 3.4.2011

 

Liebe OeLalas,

 

  es war ein richtiger Sommertag.

Trotz oder gerade wegen des Mülls haben wir ihn gemeinsam genossen: Gabi, Renate, Petra, Heike, Klaus-Peter, Felix + Hund und ich.

Der Feldzug gegen den Müll im Robinienwäldchen hat uns zusammengeführt.

Wir haben die menschlichen Zivilisationssünden aus unserem kostbaren Biotop aufgelesen, gepickt, gezerrt, geschleppt und zu großen Haufen sortiert.

Das Land ist vom Müll befreit. Nun haben wir ein beinahe naturreines Schattengebiet auf unserem OeLaLa-Land. 

Ein großer Müllhaufen wartet zum Abtransport.

 

Freue Dich mit uns, Reetz!  Das Dorf muß sich für diese Stelle nicht mehr schämen. Das 850-zigste Jahr kann auch hier gefeiert werden.

 

Ich möchte bei dieser Gelegenheit an das nächste Aktionswochenende am 16.+17.4.2011 erinnern.

Im Fokus steht der Rastplatz am Ginkgo-Baum und die Gestaltung des 0,4 ha großen OeLaLa-Gartens.

Ab 15 Uhr steht uns Biobauer Johannes Alt beratend zur Verfügung.

Die Flächenprämie erlaubt uns nur einen engen Spielraum, wenn wir nicht auf sie verzichten wollen.

 

 

Frühling läßt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte.

Süße, wohlbekannte Düfte streifen über´s OeLaLa-Land...........,   Euer Vorsitzender.

 

 

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